Trinkwasserspender Test 2018

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Wasserspender Test 2018

In Kürze starten wir mit unserem großen Test für Wasserspender. Dabei unterteilen wir den Test in 2 Segmente. Und zwar professionelle Wasserspender für Büros, Institutionen, Schulen, Behörden und Praxen einerseits und Trinkwasserspender für Endkunden andererseits.

Wasserspender für Unternehmen

Als Erstes in unserem Test wenden wir uns folgenden Marken zu, die in Deutschland Wasserspender herstellen, die eine große Menge gefiltertes Wasser ausliefern und somit für Unternehmen, Schulen und Behörden gut geeignet sind:

Wasserspender für Endkunden

Danach wenden wir uns dem Markt für Wasserspender für Endkunden zu. Darunter fallen zum Beispiel folgende Hersteller:

 

Silberne Blasen

Entnommen vom Magazin "kaffee | tee | wasser" von www.gastroinfoportal.de

Es gurgelt, es ploppt, es zischt – Wasserspender in Büros können seltsame Geräusche machen. Das Design sollte dagegen nicht eigenartig sein. Immer mehr Unternehmer legen Wert darauf, dass der Wasserspender sich als optischer Hingucker in die Einrichtung integriert. Bei herkömmlichen Geräten handelt sich oft um ein schlichtes Gallonengerät, ein Standfuß mit Wasserbehälter. Eleganter ist die leitungsgebundene Version. Die Geräte sind dazu an den Festwasseranschluss gekoppelt. Finessen bietet LED-Beleuchtung, die Wasserblasen z.B. silberglänzend erscheinen lässt.

Der Unauffällige

Für kleinere Büroküchen, im Empfangsbereich oder auf Theken hat die Auftisch-Variante einen großen Vorteil: sie ist unauffällig und spart Platz. Filterelemente, Anschluss und Kohlensäureflasche verschwinden unter der Arbeitsplatte. Noch dezenter sind Einbaugeräte. Sie unterscheiden sich in der Einbauart und ihren Funktionen. Was alle gemeinsam haben, ist ein leitungsgebundenes System an einen bereits vorhandenen Festwasseranschluss.

Die Bottler-Systeme von Brita gibt es in allen Varianten: Als Auftisch-, Stand- sowie Einbaugerät. Alle Bottler verfügen über einen Festwasseranschluss und liefern gefiltertes, gekühltes stilles oder Sprudelwasser. Der Wasserspender ViTap ist die platzsparende Lösung für Teeküchen, Büros und Konferenzräume. Der Hahn wird auf der Arbeitsplatte verbaut, während Aggregat und Boiler, im Unterschrank installiert, nicht sichtbar sind. Der ViTap-Wasserspender ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich.

Kärcher erweitert sein Portfolio an Wasserspendern um den WDP 50, ein platzsparendes Mittelklassemodell für kleine Büros, Küchen, Besprechungszimmer und Warteräume. Der WDP 50 ist auf die Funktion „gekühlt / ungekühlt“ reduziert. In der Stunde liefert er bis zu 15 l gekühltes und mit 85 l ein Mehrfaches an ungekühltem Wasser. Bis zu 35 Personen können so mit gefiltertem Wasser versorgt werden. Ein Aktivkohlefilter filtert Chlor, Schwermetalle und Rückstände der Wasserleitung. Eine im Gerät eingebaute UV-Lampe soll mit ihrem Licht Bakterien und Viren im Wasser zerstören. Der Wasserfilter kostete mit dem Kärcher-Wasserspender laut Hersteller knapp 20 Cent – knapp ein Drittel von Wasser in Flaschen.

Der Klassiker

Stand-Wasserspender gibt es sowohl in der leitungsgebundenen Version als auch mit Gallonen-Befüllung. Sie lassen sich an fast jeden Ort im Unternehmen platzieren. Voraussetzung sind ein Wasseranschluss – der ist bei Gallonen-Geräten nicht nötig – sowie eine Steckdose für die Kühlung. Als wartungsärmer und kostengünstiger gelten Gallonen-Geräte, sie setzen aber auch Stauraum für die Wassergallonen voraus.

Die Wasserspender der Produktlinie Small Office von Aqua Vital spenden raumtemperiertes, gekühltes, sprudelndes oder heißes Wasser für Tee oder Suppe. Die Gallonen sind aus Tritan und die Geräte mit silvergrauem Vinyl beschichtet. Sie können sowohl gemietet als auch gekauft werden.

Evo-water liefert mit dem Edelstahl-Modell Evosoda Tivoli 270 raumtemperiertes, gekühltes und Sprudelwasser. Die Variante evosoda Gemini Juice erzeugt neben zwei Wassersorten, drei verschiedene Fruchtsäfte aus Konzentrat. Die Maschine liefert bis zu 3 l Saft oder Wasser in der Minute und eignet sich zur Selbstbedienung in Betriebsrestaurants oder Cafeteria sowie in Hotels und Krankenhäuser oder Konferenzsäle. Die Fruchtsaftmaschinen sind sowohl als Auftisch- oder Standgerät erhältlich.

Der Extravagante

Leitungsgebundene Wasserspender von Aqto der Produktlinie Aqto Steel verfügen über ein Gehäuse über gebürstetem Edelstahl und einer beleuchteten Zapfbucht. Über Portioniertasten spendet das Gerät voreingstellte Mengen. Das Basismodell hat eine Zapfleistung von 140 l pro Stunde. Weitere Varianten sind mit höherer Kühlleistung, Heißwasserfunktion oder eine UV-C Einheit erhältlich. Edelstahl-Wasserspender können als Table-Top Ausführung oder mit Unterschrank aufgestellt werden. Mit Hilfe zweier Zapfbuchten kann mit dem Wasserspender Acto Steel Duo auch die doppelte Menge Wasser gezapft werden. Individuelle Wand- und Thekeninstallationen sind ebenfalls möglich.

Auch Leogant bietet Konzepte für Unternehmen, dem Einzelhandel sowie dem Sport- und Gesundheitsfach. Das Unternehmen steht für ganzheitliche Wasseraufbereitung mit dem Anspruch, Leitungswasser in seine natürliche Quellwasserqualität zurückzuführen. Dazu kombiniert das Unternehmen Aktivkohlefilter mit Elementen zur natürlichen Vitalisierung. Das Wasser wird erst gereinigt, anschließend über Edelsteine und Glasphiolen mit Energiefeldern verwirbelt. Dadurch sollen sich die Wassermoleküle wieder in ihrer ursprünglichen Form ausrichten und Schadstoffinformationen gelöscht werden.

Das Premiumgerät SodoJet des Unternehmens Grünbeck ist mit einer Front aus beleuchtetem Plexiglas ein Blickfang und bietet die Möglichkeit, mit dem Firmenlogo zu werben. Die austauschbare Front lässt sich auch an das Erscheinungsbild des Unternehmens anpassen. Der Spender liefert direkt aus der Leitung stilles, mildes oder spritziges sprudelndes Tafelwasser. Eine 10-kg-Kohlensäureflasche reicht für etwas 1.500 Liter. mit seinem 1,50 m hohen, pulverbeschichteten Stahlgehäuse ist das Model SodaJet public laut Hersteller sehr robust und eignet sich für die Bereiche Werkstätten, Fertigungsbetriebe und Schulen.

Sind Wasserspender Geldsparer?

Langfristig können Unternehmen mit Wasserspendern Geld sparen. Grundsätzlich muss man sich entscheiden: mieten oder kaufen? Der Hersteller Aqto gibt auf seiner Seite ein Rechenbeispiel: Ausgehend von einem Wasserkonsum pro Mitarbeiter von ca. 1,5 l pro Tag ergeben sich bei einem durchschnittlichen Wasserpreis von 50 Cent pro Liter für Mineralwasser aus Flaschen Kosten für die Wasserversorgung in Höhe von 1.650 € pro Jahr. Hinzu kommt der Zeit- und Personalaufwand für Beschaffung, Lagerung und Entsorgung der Wasserkästen sowie die Umweltbelastung durch den Transport. Der Einsatz eines leitungsgebundenen Wasserspenders von Aqto kostet pro Mitarbeiter laut Bedarfsrechner rund 400 € weniger pro Jahr.

Mit Eauvation zahlen Unternehmen eine monatliche Flatrate zwischen 89 – 150 €. Die zwei Modelle der Linie Acqua spenden 120 l Wasser pro Stunde. Je nach Variante können Mitarbeiter davon bis zu 20 bzw. 80 l stark gekühltes stilles oder sprudelndes Wasser pro Stunde zapfen. Das All-inclusive Angebot beinhaltet neben der Beratung und Installation des Tafelwasserspenders, Ersatzteile, eine halbjährliche Wartung, Servicesupport und keine Mindestvertragslaufzeiten. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20 l Wasser pro Tag beträgt der Literpreis bei Eauvation wenige Cent.

Für Unternehmer sollten aber nicht allein Design- und Kostenaspekte zählen. Grundsätzlich fördern Sie mit dem Angebot Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter. Besonders unter Stress vergessen einige von ihnen regelmäßig zu trinken – was zu Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen führen kann. Wasserspender können daher einen Beitrag zu einem gesunden Trinkverhalten leisten und die Produktivität steigern.

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